Flatex-Transaktionen in DATEV importieren
Schnellantwort
Flatex bietet keine Schnittstelle für einen automatischen Datenabruf. Sie exportieren im Flatex-Konto drei Dateien als CSV — Kontoumsätze, Depotumsätze und Depotbestand — und laden sie bei Ledgerpilot hoch. Ledgerpilot erzeugt daraus einen DATEV-konformen Buchungsstapel für SKR03 oder SKR04, der in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen oder DATEV Unternehmen Online importiert wird. Eine Konvertierung mit Ledgerpilot kostet 69,90 EUR (inkl. USt).
Flatex ist eine deutsche Depotbank und die einzige Quelle auf dieser Seite, die nicht über die Interactive-Brokers-Plattform läuft. Entsprechend anders ist der Weg zu den Daten: Es gibt keine Schnittstelle für einen automatischen Abruf, sondern drei Exporte, die Sie selbst als CSV aus Ihrem Konto herunterladen. Diese Seite erklärt, wie daraus ein DATEV-konformer Buchungsstapel wird.
Schnellfakten zu Flatex und DATEV
- Ledgerpilot konvertiert Flatex-Transaktionsdaten in DATEV-konforme Buchungsstapel.
- Flatex bietet keine Schnittstelle für einen automatischen Datenabruf; die Daten werden als CSV-Dateien exportiert.
- Für einen Flatex-Import bei Ledgerpilot werden drei Dateien benötigt: Kontoumsätze, Depotumsätze und Depotbestand.
- Die Flatex-Kontoumsätze tragen die Beträge, die Depotumsätze tragen Stückzahlen und Kurse, der Depotbestand dient als Gegenprobe.
- Ledgerpilot unterstützt für Flatex-Daten die DATEV-Kontenrahmen SKR03 und SKR04.
- Eine Konvertierung von Flatex-Daten zu einem DATEV-Buchungsstapel kostet bei Ledgerpilot 69,90 EUR (inkl. USt).
- Das Flatex-Paket von Ledgerpilot enthält den Buchungsstapel als CSV und als Excel-Datei sowie eine Gegenprobe als Textdatei.
- Die Anlage-KAP-Ausfüllhilfe für Privatanleger steht für Flatex nicht zur Verfügung; für Flatex-Daten gibt es ausschließlich das Trader-Bundle.
Über Flatex
Flatex ist einer der größten Online-Broker im deutschsprachigen Raum. Privatanleger wie Kapitalgesellschaften führen dort Wertpapierdepots und handeln Aktien, ETFs, Fonds, Anleihen und Derivate.
Für die Buchhaltung unterscheidet sich Flatex in einem Punkt grundlegend von den übrigen Anbietern auf dieser Seite: Es gibt keine Schnittstelle, über die Ledgerpilot die Daten automatisch abrufen könnte. Die Daten verlassen das Konto ausschließlich als Dateien, die Sie selbst exportieren — dafür müssen Sie umgekehrt auch keine Zugangsdaten hinterlegen.
Ledgerpilot liest diese Exporte, ordnet jede Bewegung einem Konto in SKR03 oder SKR04 zu und erzeugt daraus einen DATEV-konformen Buchungsstapel. Was sich nicht eindeutig zuordnen lässt, verschwindet dabei nicht, sondern steht sichtbar auf dem Klärungskonto.
Ablauf: Von Flatex zu DATEV
1. Die drei CSV-Exporte erstellen
Erstellen Sie in Ihrem Flatex-Konto drei Exporte: Kontoumsätze, Depotumsätze und Depotbestand. Alle drei werden gebraucht — Zugangsdaten hinterlegen Sie keine, denn Flatex bietet keine Schnittstelle für einen automatischen Abruf.
2. Zeitraum weit genug wählen
Laden Sie die Dateien als CSV herunter und wählen Sie den Zeitraum so, dass auch die Käufe zu Ihren späteren Verkäufen enthalten sind. Ein Export über das Steuerjahr allein reicht nicht: Ohne den Kauf fehlt der Einstandspreis, und der Verkauf landet auf dem Klärungskonto.
3. CSV in Ledgerpilot hochladen
Laden Sie die drei CSV-Dateien in der Ledgerpilot-App hoch. Die automatische Verarbeitung startet sofort.
4. Einstellungen konfigurieren
Wählen Sie Kontenrahmen (SKR04/SKR03), Wirtschaftsjahr, Beraternummer und Mandantennummer. Passen Sie die Kontenzuordnung bei Bedarf an.
5. DATEV-Buchungsstapel herunterladen
Ihr fertiger DATEV-Buchungsstapel steht zum Download bereit. Die Datei ist direkt in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen importierbar.
Wo die drei Exporte im Konto liegen, zeigt ausführlich die Lösungsseite Flatex → DATEV.
Warum der Export weiter zurückreichen muss als das Steuerjahr
Bei Flatex rechnet Ledgerpilot das Veräußerungsergebnis selbst aus — die Bank liefert keine fertige Ergebniszahl mit. Dafür braucht jeder Verkauf seinen passenden Kauf: die Stückzahl aus den Depotumsätzen und den tatsächlich gezahlten Betrag aus den Kontoumsätzen. Nebenkosten wie Provisionen stehen ausschließlich dort.
Exportieren Sie beide Dateien deshalb über die volle Depothistorie und nicht nur über das Steuerjahr. Fehlt der Kauf, wird der Verkauf trotzdem gebucht — aber ohne Ergebnis, sichtbar auf dem Klärungskonto. Den Zeitraum für Ihre Auswertung wählen Sie später im Bericht; der Export darf ruhig mehr enthalten.
Was das fertige Paket im Einzelnen enthält und wie die Gegenprobe über Ihr Verrechnungskonto rechnet, steht auf der Lösungsseite Flatex → DATEV.
Häufige Fragen zu Flatex und DATEV
Wie bekomme ich meine Daten von Flatex in DATEV?
Der Datentransfer von Flatex zu DATEV erfolgt über Ledgerpilot. Sie exportieren in Ihrem Flatex-Konto die Kontoumsätze, die Depotumsätze und den Depotbestand als CSV und laden die drei Dateien hoch. Ledgerpilot konvertiert sie in einen DATEV-Buchungsstapel im SKR03- oder SKR04-Format, der in DATEV Kanzlei-Rechnungswesen oder DATEV Unternehmen Online importiert wird. Eine Konvertierung mit Ledgerpilot kostet 69,90 EUR (inkl. USt).
Kann Ledgerpilot die Daten automatisch bei Flatex abrufen?
Nein. Flatex bietet keine Schnittstelle für einen automatischen Abruf. Es gibt ausschließlich den Weg über die selbst heruntergeladenen Dateien. Das hat auch eine gute Seite: Sie hinterlegen bei Ledgerpilot keinerlei Zugangsdaten zu Ihrem Depot.
Welche Dateien brauche ich für den Flatex-Import?
Alle drei: die Kontoumsätze, die Depotumsätze und den Depotbestand. Die Kontoumsätze tragen die Beträge und sind die Grundlage jeder Buchung. Die Depotumsätze tragen Stückzahlen und Kurse und werden gebraucht, um einen Verkauf überhaupt bewerten zu können. Der Depotbestand ist die Gegenprobe: An ihm lässt sich prüfen, ob Ihre Depotumsätze weit genug zurückreichen.
Warum reicht ein Export über das Steuerjahr nicht?
Weil Ledgerpilot das Veräußerungsergebnis für Flatex selbst berechnet und dafür den ursprünglichen Kauf braucht. Liegt der Kauf vor dem exportierten Zeitraum, fehlt der Einstandspreis: Der Verkauf wird gebucht, bleibt aber ohne Ergebnis auf dem Klärungskonto stehen. Exportieren Sie Konto- und Depotumsätze deshalb über die volle Depothistorie.
Was enthält das fertige Paket?
Den DATEV-Buchungsstapel als CSV und als Excel-Datei sowie eine Gegenprobe als Textdatei. Die Gegenprobe rechnet über Ihr Flatex-Verrechnungskonto: Die Bewegung des Geldkontos muss der Summe Ihrer Kontoumsätze entsprechen. Sie weist getrennt aus, was noch kontiert werden muss und was bewusst nicht gebucht wurde.
Welcher Kontenrahmen wird verwendet — SKR03 oder SKR04?
Ledgerpilot unterstützt sowohl SKR04 als auch SKR03. Sie wählen den Kontenrahmen beim Upload und können die Kontenzuordnung individuell anpassen.
Brauche ich für den DATEV-Import einen speziellen Steuerberater?
Nein. Der von Ledgerpilot erzeugte Buchungsstapel liegt im Standard-DATEV-Format vor. Jeder Steuerberater, der mit DATEV arbeitet, kann die Datei direkt importieren. Ein Steuerberaterwechsel ist nicht nötig.
Was kostet die Konvertierung?
Das Trader-Bundle kostet 69,90 EUR pro Konvertierung (inkl. USt). Die Anlage-KAP-Ausfüllhilfe für Privatanleger steht für Flatex nicht zur Verfügung; für Flatex-Daten gibt es ausschließlich das Trader-Bundle für die Kapitalgesellschaft.
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Laden Sie Kontoumsätze, Depotumsätze und Depotbestand als CSV hoch und erhalten Sie in wenigen Minuten einen fertigen DATEV-Buchungsstapel — direkt importierbar, ohne Steuerberaterwechsel.
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