Depot im Ausland? Deine Anlage KAP für IB, CapTrader und Co.
Keiner dieser Broker liefert dir eine deutsche Steuerbescheinigung – auch LYNX, Estably, FSBroker oder Trading 212 nicht, denn sie alle wickeln über Interactive Brokers ab. Ledgerpilot rechnet deine Kapitalerträge nach deutschem Recht neu – in Euro, nach FIFO, mit den amtlichen EZB-Kursen – und zeigt dir jede Formularzeile für Anlage KAP und KAP-INV abtippfertig.
Warum dein Broker dir bei der deutschen Steuer nicht hilft
Interactive Brokers und seine Introducing Broker (CapTrader, LYNX, Estably, FSBroker, Trading 212) sind keine inländischen Kreditinstitute. Sie behalten keine deutsche Kapitalertragsteuer ein – und ermitteln deshalb auch keine deutsche Bemessungsgrundlage. Was das für dich heißt:
- Keine Steuerbescheinigung nach deutschem Muster - niemand rechnet für dich vor, was in welche Zeile gehört.
- Die Reports rechnen in der Handelswährung, nicht in Euro nach FIFO mit den amtlichen EZB-Kursen.
- Die Teilfreistellung für Fonds und ETFs wird nicht ausgewiesen - dein Broker kennt die deutsche Fondsklassifizierung nicht.
- Die Vorabpauschale berechnet niemand - du musst sie selbst ermitteln und erklären.
- Nach einem Depotübertrag fehlen oft die Anschaffungskosten - dein Gewinn sieht dann zu hoch aus.
Die drei Stellen, an denen es teuer wird
Genau hier rechnet Ledgerpilot für dich – nachvollziehbar bis zur einzelnen Transaktion.
Teilfreistellung
Erkannt statt geraten.
Zu jeder ISIN bestimmen wir den Fondstyp und damit den Teilfreistellungssatz. Unsichere Fälle verstecken wir nicht - du siehst sie und entscheidest selbst.
Wie die Erkennung funktioniertVorabpauschale
Einmal eintragen, für immer fortgeschrieben.
Wir schlagen die Werte aus deinen Broker-Daten vor, zwölfteln unterjährige Nachkäufe tranchengenau und ziehen die gezahlte Vorabpauschale beim Verkauf wieder vom Gewinn ab.
Formel und Basiszins erklärtKaufpreise beim Depotübertrag
Die Lücke, die dich Geld kostet.
Kam dein Depot von einer anderen Bank, fehlt dem Broker oft der Einstandspreis. Wir finden genau diese Positionen und fragen Kaufdatum und Kaufpreis gezielt ab - einmal eingetragen, bleiben sie auch für kommende Steuerjahre gespeichert.
So funktioniert es
1. Jahresexport hochladen
Lade den Export aus deinem Depot bei Interactive Brokers oder einem Introducing Broker (CapTrader, LYNX, Estably, FSBroker, Trading 212) als XML-Datei hoch. Deine Zugangsdaten bleiben bei dir.
2. Cockpit abarbeiten
Die Karte "Dein Weg zur fertigen Anlage KAP" zeigt, was noch fehlt: Vorjahre für die Vorabpauschale, unsichere Fonds-Einstufungen, fehlende Kaufpreise. Alles andere läuft automatisch.
3. Formularzeilen erhalten
Sieh alle Zeilen für Anlage KAP und KAP-INV sofort in der App und erhalte dazu einen umfassenden PDF-Bericht, der jede Zahl bis zur einzelnen Transaktion herleitet.
Und im nächsten Jahr? Eine Datei genügt.
Deine Angaben sind keine Einmal-Arbeit: Ledgerpilot speichert sie in deinem Konto und baut die nächste Anlage KAP darauf auf. Im Folgejahr lädst du nur den Export des neuen Steuerjahres hoch.
- Deine Vorjahres-Dateien bleiben gespeichert - du musst sie nicht noch einmal hochladen.
- Die Fondszuordnung bleibt erhalten: einmal eingestufte Fonds sind im neuen Jahr sofort zugeordnet - samt Teilfreistellungssatz.
- Nachgetragene Kaufpreise aus Depotüberträgen werden wiederverwendet - Ledgerpilot fragt sie nicht noch einmal ab.
- Deine Vorabpauschale-Eingaben werden automatisch fortgeschrieben - die bereits versteuerte Vorabpauschale wird beim Verkauf wieder vom Gewinn abgezogen.
Was du dafür brauchst
Eine Datei, kein Zugang zu deinem Depot: Ledgerpilot bekommt nur den Export, den du selbst herunterlädst.
Eine Flex Query als XML
Den Jahresexport ziehst du im Portal deines Brokers - pro Kalenderjahr eine XML-Datei. Kein API-Zugang, kein Token nötig.
Wir prüfen den Export sofort
Fehlt ein benötigter Datenbereich, sagen wir es beim Hochladen und verlinken die passende Stelle der Anleitung - statt still falsch zu rechnen.
Vorjahre nur, wenn nötig
Für die Vorabpauschale zeigen wir fondsgenau, welche Vorjahre fehlen. Du kannst sie direkt nachreichen - oder ein Jahr überspringen.
Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Flex Query gibt es als Videoanleitung.
Depot übertragen? Dann fehlen dir Kaufpreise
Kam dein Depot von einer anderen Bank, kennt dein Broker den ursprünglichen Kaufpreis oft nicht. Verkaufst du solche Papiere, wird dein Gewinn zu hoch berechnet – und du zahlst zu viel Steuern.
- Ledgerpilot findet die betroffenen Positionen selbst und fragt Kaufdatum und Kaufpreis gezielt ab.
- Auf Wunsch bekommst du einen fertigen KI-Prompt, der die Werte aus deinen alten Abrechnungen ausliest. Das Ergebnis legen wir dir zur Prüfung vor – übernommen wird nichts ungefragt.
- Findest du einen Kaufpreis nicht mehr, kannst du die Position überspringen – der Bericht weist sie dann offen als ungeklärt aus, statt still falsch zu rechnen.
- Einmal eingetragene Kaufpreise bleiben in deinem Konto gespeichert – auch für die Steuererklärungen der kommenden Jahre.
Was am Ende herauskommt
Zahlen sofort in der App + umfassender PDF-Bericht
Alle Formularzeilen mit Kennzahl für Anlage KAP und KAP-INV - inkl. Vorabpauschale - als Ausfüllhilfe zum Übertragen in deine Steuererklärung.
Herleitung bis zur einzelnen Transaktion
Der PDF-Bericht zeigt zu jeder Zahl, woraus sie entstanden ist: FIFO-Lots, Dividenden-Einzelzahlungen, Vorabpauschale-Tranchen. Falls das Finanzamt nachfragt.
Von der Zahl ins Formular
Du bekommst jede Zeile mit ihrer Nummer und ihrem Betrag – zum Beispiel „Zeile 19 der Anlage KAP: 1.234,56 €“ – und tippst sie in ELSTER oder deine Steuersoftware ab. Willst du wissen, woher der Betrag kommt, klappst du die Herleitung auf: bis hinunter zur einzelnen Transaktion.
Ledgerpilot übermittelt nichts an das Finanzamt und füllt kein amtliches Formular aus. Es ist eine Ausfüllhilfe – die Abgabe machst du selbst.
Erst hineinschauen, dann bezahlen
- Eingeloggt siehst du einen kompletten Demo-Bericht mit Beispieldaten – kostenlos.
- Nach dem Hochladen deiner eigenen Datei bekommst du eine Vorschau samt Methodik; nur die Geldbeträge sind darin noch verdeckt.
- Erst die Freischaltung der Zahlen kostet etwas – einmalig, je Steuerjahr.
Wichtige Hinweise
- Die ausgewiesenen Beträge sind brutto - vor Abzug der Teilfreistellung (so verlangt es das amtliche Formular).
- Die Vorabpauschale wird tranchengenau berechnet, über die Jahre fortgeschrieben und beim Verkauf wieder vom Gewinn abgezogen. Was du einmal eingetragen hast, bleibt gespeichert - im nächsten Jahr lädst du nur die neue Datei hoch. Fehlt ein Vorjahr, kannst du die Datei direkt nachreichen oder das Jahr überspringen.
- Fondsanteile, die du vor 2018 gekauft hast, sind nicht abgedeckt (die Investmentsteuerreform hat den Wertzuwachs bis Ende 2017 anders geregelt).
- Vor der Berechnung prüft Ledgerpilot, ob alle benötigten Datensektionen im Export enthalten sind (Datenvollständigkeitsprüfung) - fehlt etwas, bekommst du eine klare Anleitung statt stillschweigend falscher Zahlen.
- Fonds, bei denen die automatische Einstufung unsicher ist, legen wir dir zur Bestätigung vor; jede Einstufung ist manuell überschreibbar.
- Ergebnisse vor der Abgabe prüfen - dies ist eine Ausfüllhilfe, kein fertiges amtliches Formular.
Häufige Fragen
Warum muss ich bei einem Auslandsdepot überhaupt selbst rechnen?
Interactive Brokers und seine Introducing Broker sind keine inländischen Kreditinstitute. Sie behalten keine deutsche Kapitalertragsteuer ein und stellen keine Steuerbescheinigung nach deutschem Muster aus. Damit bist du erklärungspflichtig: Die Erträge müssen in die Anlage KAP und - bei Fonds - in die Anlage KAP-INV, und die deutsche Bemessungsgrundlage (Euro, FIFO, EZB-Kurse) rechnest du selbst. Genau das nimmt Ledgerpilot dir ab.
Was ist die Anlage KAP-INV?
Die Anlage KAP-INV ist der Teil der Steuererklärung für Investmentfonds-Erträge (Ausschüttungen, Vorabpauschale und Veräußerungsgewinne), die der Broker nicht bereits final versteuert hat - typisch bei ausländischen Depots. Ledgerpilot ermittelt die zugehörigen Formularzeilen mit Kennzahl, zeigt sie zusammen mit der Anlage KAP sofort in der App an und liefert dazu einen umfassenden PDF-Bericht.
Welche Formulare deckt der Bericht ab?
Der Bericht enthält alle relevanten Zeilen für die Anlage KAP (Zinsen, Dividenden, Aktiengewinne und -verluste, Termingeschäfte, Fremdwährungsgewinne, anrechenbare ausländische Quellensteuer) und die Anlage KAP-INV (Fonds: Ausschüttungen, Vorabpauschale, Veräußerungen). Fremdwährungsgewinne gehören seit dem BMF-Schreiben vom 14.05.2025 in die Anlage KAP - in der Anlage SO sind dafür keine Beträge mehr einzutragen. Alle Beträge werden nach der gesetzlichen FIFO-Methode in Euro gerechnet - mit dem amtlichen EZB-Referenzkurs des jeweiligen Handelstags.
Was brauche ich, um zu starten?
Eine Flex Query aus dem Portal deines Brokers, exportiert als XML-Datei - pro Kalenderjahr eine. Einen API-Zugang oder Token brauchst du nicht. Beim Hochladen prüft Ledgerpilot sofort, ob alle benötigten Datenbereiche enthalten sind: fehlt einer, bekommst du eine klare Anleitung statt stillschweigend falscher Zahlen. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung für die Flex Query gibt es als Videoanleitung auf der Startseite.
Meine Datei reicht über den Jahreswechsel - zählen Verkäufe aus dem Vorjahr mit?
Nein. Ledgerpilot zählt Verkäufe von Aktien, Fonds und Optionen nur im Steuerjahr des Berichts, auch wenn deine Flex Query zum Beispiel vom 01.07. des Vorjahres bis zum 30.06. reicht. Frühere Verkäufe fließen nur in die FIFO-Reihenfolge ein, damit danach die richtigen Lots übrig bleiben; im Ergebnis und im Einzelnachweis des PDF-Berichts erscheinen sie nicht. Bei Optionen zählen Stillhalterprämien im Jahr ihres Zuflusses, gekaufte Optionen im Jahr, in dem du sie schließt. Für die Anlage KAP muss das Steuerjahr trotzdem bis zum 31.12. vollständig in deinen Dateien enthalten sein.
Wie wird die Vorabpauschale berechnet - brauche ich meine Vorjahre?
Ledgerpilot schlägt die Werte aus deinen Broker-Daten selbst vor, rechnet unterjährige Nachkäufe tranchengenau und kennt den amtlichen Basiszins. Deine Eingaben werden über die Jahre fortgeschrieben: Was einmal eingetragen ist, bleibt gespeichert - im nächsten Jahr lädst du nur die neue Datei hoch. Fehlt für ein Vorjahr die Datei, zeigen wir dir fondsgenau, welche; du kannst sie direkt nachreichen oder das Jahr überspringen. Beim Verkauf wird die bereits versteuerte Vorabpauschale wieder vom Gewinn abgezogen.
Mein Depot wurde von einer anderen Bank übertragen - was ist mit den Kaufpreisen?
Bei übertragenen Depots kennt der Broker den ursprünglichen Kaufpreis oft nicht. Ohne ihn wäre dein Veräußerungsgewinn zu hoch. Ledgerpilot findet genau diese Positionen selbst und fragt Kaufdatum und Kaufpreis gezielt ab. Auf Wunsch bekommst du einen fertigen KI-Prompt, mit dem du die Werte aus alten Abrechnungen auslesen lassen kannst - das Ergebnis wird dir zur Prüfung vorgelegt, nie still übernommen. Findest du einen Kaufpreis nicht mehr, wählst du „Nicht mehr bekannt“ - dann rechnet der Bericht mit dem Übertragswert des Brokers und weist die Position offen aus. Auch im Folgejahr fragt Ledgerpilot bei einem übertragenen Bestand ohne hinterlegte Kosten nach dem Kaufpreis, statt still mit dem Übertragswert weiterzurechnen.
Übernimmt Ledgerpilot die Kaufpreise, die bei Interactive Brokers hinterlegt sind?
Ja. Enthält deine Flex Query die Lot-Details, liest Ledgerpilot Kaufdatum und Anschaffungskosten je Lot direkt aus der XML-Datei - auch Kostenbasen, die du nach einem Depotübertrag bei Interactive Brokers selbst nachgetragen hast. Solche Positionen fragt Ledgerpilot nicht noch einmal ab, ebenso wenig Wertpapiere, die du nur zwischen deinen eigenen Konten bei Interactive Brokers umgebucht hast. Noch einmal erfassen musst du nur, was der Broker nicht kennt. Die Anlage KAP läuft ausschließlich über den XML-Upload, nicht über einen API-Zugang: Der Abruf per Token reicht nur ein Jahr zurück, für die Vorabpauschale braucht es aber auch die Vorjahre.
Kann ich mehrere Kaufpreise je Position erfassen - auch per Datei?
Ja. Je Position erfasst du beliebig viele Lots, jedes mit eigener Stückzahl, eigenem Kaufdatum und eigenen Anschaffungskosten. Liegen die Daten schon strukturiert vor, lädst du sie als CSV-Datei hoch (Spalten: ISIN, Depot, Stück, Kaufdatum, Betrag, Währung - eine Vorlage gibt es in der App). Der Import ist vollständig oder gar nicht: Ist eine Zeile fehlerhaft, wird nichts gespeichert und du siehst jede betroffene Zeile. Hast du die Kosten bei Interactive Brokers selbst nachgetragen, kannst du auch genau die Datei hochladen, mit der du das dort getan hast - mehrere Dateien auf einmal. Sie ergänzt deine gespeicherten Käufe, statt sie zu ersetzen; ein Kauf, der schon bekannt ist, wird nicht doppelt gezählt. Für Optionsscheine und Zertifikate rechnen wir ebenfalls mit deinen Werten; für Anleihen und ähnliche Papiere aus dieser Datei zählt weiterhin der Wert von Interactive Brokers. Lots mit Anschaffungskosten von 0,00 Euro, etwa aus Kapitalmaßnahmen oder zugeteilten Bezugsrechten, werden akzeptiert. Einmal erfasst, gelten die Kaufpreise dauerhaft für dieses Depot und werden in allen Folgejahren automatisch verwendet.
Ich habe in Euro gekauft, Interactive Brokers führt die Position aber in Dollar - wird doppelt umgerechnet?
Nein. Jedes Lot wird genau einmal in Euro umgerechnet - mit dem amtlichen EZB-Referenzkurs seines Kauftags, so wie es das deutsche Steuerrecht verlangt. Kaufpreise, die du selbst in Euro erfasst, bleiben unverändert. Steht ein Kaufpreis bei Interactive Brokers in Fremdwährung, fragt Ledgerpilot bei der Position nach: Hast du in Euro gekauft, trägst du den gezahlten Euro-Betrag ein, und genau der zählt - ohne Rückrechnung über den EZB-Kurs. Willst du den Wert des Brokers übernehmen, wählst du „IBKR-Wert verwenden“; dann rechnen wir ihn zum EZB-Kurs des Kauftags um, und der Euro-Wert kann um Cent-Beträge von einem Wert abweichen, den du mit einem anderen Kurs ermittelt hast. Deine Wahl kannst du später unter „entschieden“ jederzeit ändern; dort steht jede Position mit ihrem Namen, auch wenn du sie im Steuerjahr nicht verkauft hast.
Wie wird FIFO gerechnet, wenn übertragene Lots und neue Käufe zusammentreffen?
In einer gemeinsamen Reihe nach Kaufdatum: Übertragene Lots mit ihrem ursprünglichen Kaufdatum stehen vor deinen neueren Käufen bei Interactive Brokers, verkauft wird immer zuerst das älteste Lot. Eigene Kaufpreis-Angaben ersetzen die Angaben des Brokers, statt neben ihnen zu stehen - so wird kein Bestand doppelt gezählt. Das gilt auch, wenn Interactive Brokers die Position schon mit dem ursprünglichen Kaufdatum führt: Zuerst ersetzt jedes eigene Lot das Broker-Lot mit demselben Kaufdatum, die übrigen eigenen Lots ersetzen dann die Übertragswerte, das älteste zuerst. Mit demselben Bestand geht es ins Folgejahr. Ergeben deine eigenen Käufe mehr Stücke, als im Depot liegen, weist Ledgerpilot dich darauf hin.
Ich habe mehrere Depots - oder mein Partner bzw. meine Partnerin auch. Geht das?
Ja. Du verwaltest mehrere Depots in einem Nutzerkonto, und ein Bericht kann mehrere Depots umfassen. FIFO wird dabei je Depot getrennt gerechnet, wie es das Gesetz vorsieht. Jede Person gibt ihre eigene Anlage KAP ab - für die zweite Person legst du deshalb einen eigenen Bericht an. Abgerechnet wird je Bericht und Steuerjahr. Buchst du Wertpapiere zwischen deinen eigenen Konten bei Interactive Brokers um, führt der Broker die Kaufdaten mit, die er selbst kennt; Ledgerpilot wertet einen solchen internen Umzug nicht als neuen Kauf. Selbst erfasste Kaufpreise gelten dagegen je Depot und ziehen derzeit noch nicht mit um. Hast du eine solche Position umgebucht oder willst es tun, schreib uns bitte an support@ledgerpilot.io.
Werden Erträge aus der Wertpapierleihe erfasst?
Ja. Erträge aus dem Wertpapierleihe-Programm von Interactive Brokers (Stock Yield Enhancement) erkennt Ledgerpilot automatisch. Sie sind Kapitalerträge und stecken in den Zinsen der Anlage KAP (Zeile 19); im Bericht weisen wir sie zusätzlich gesondert aus, damit du die Einordnung nachvollziehen kannst.
Ich habe Ledgerpilot schon im letzten Jahr genutzt - was muss ich für das neue Steuerjahr tun?
Nur den neuen Jahresexport hochladen. Alles, was du im Vorjahr erfasst hast, bleibt in deinem Konto gespeichert: die hochgeladenen Vorjahres-Dateien, die Fondszuordnung samt Teilfreistellungssatz, nachgetragene Kaufpreise aus Depotüberträgen und deine Vorabpauschale-Eingaben. Ledgerpilot baut die neue Anlage KAP auf diesen Daten auf - du ergänzt nur, was im neuen Jahr dazugekommen ist.
Übermittelt Ledgerpilot meine Steuererklärung an ELSTER?
Nein. Ledgerpilot ist eine Ausfüllhilfe: Du bekommst jede Formularzeile mit ihrer Nummer und ihrem Betrag (zum Beispiel Zeile 19 der Anlage KAP) und überträgst sie selbst in ELSTER oder deine Steuersoftware. Wir übermitteln nichts an das Finanzamt und füllen kein amtliches Formular aus.
Rechnet Ledgerpilot den Steuervorteil schon ab?
Die ausgewiesenen Beträge sind brutto, also vor Abzug der Teilfreistellung - so verlangt es das amtliche Formular; das Finanzamt zieht die Teilfreistellung anhand des eingetragenen Fondstyps selbst ab. Die Vorabpauschale wird dagegen vollständig berechnet. Nicht abgedeckt sind Fondsanteile, die du vor 2018 gekauft hast (die Investmentsteuerreform hat den Wertzuwachs bis Ende 2017 anders geregelt). Bitte prüfe die Werte vor der Abgabe.
Kann ich vor dem Kauf hineinschauen?
Ja. Eingeloggt siehst du einen kompletten Demo-Bericht mit Beispieldaten und - nach dem Hochladen deiner eigenen Datei - eine Vorschau deines Berichts samt Methodik; nur die Geldbeträge sind darin noch verdeckt. Die Freischaltung der Zahlen kostet einmalig 49,90 Euro je Steuerjahr.
Ist das eine Steuerberatung?
Nein. Ledgerpilot ist ein Werkzeug zur automatischen Vorklassifikation und Aufbereitung - keine Steuerberatung und keine Gewähr für steuerliche Richtigkeit. Im Zweifel stimme die Einstufung mit deinem Steuerberater oder dem Bundesanzeiger ab.
Diese Anwendung ersetzt keine steuerliche Beratung. Die automatische Aufbereitung ist eine Ausfüllhilfe ohne Gewähr für steuerliche Richtigkeit. Details im Haftungsausschluss.
Deine Anlage KAP aus dem Auslandsdepot
Lade den Jahresexport deines Brokers hoch und sieh, welche Zahlen in welche Zeile gehören – mit Teilfreistellung, Vorabpauschale und ergänzten Kaufpreisen. Reinschauen kostet nichts.