Für Onlinehändler & Shops mit Mollie

Mollie-Umsätze in DATEV — Buchungsstapel direkt über die Mollie-API

Ledgerpilot holt deine Zahlungen, Gebühren und Auszahlungen direkt bei Mollie ab — kein Datei-Export, keine Gebühr, die im Export fehlt. Daraus entsteht ein DATEV-konformer Buchungsstapel für den Zeitraum, den du wählst — die Erlöse gebucht nach Land und Steuersatz der Zahlung.

Was gebucht wird

Zahlungen und die Gebühr je Zahlung, Erstattungen und Rückbuchungen, Auszahlungen an deine Bank sowie Mollie-Rechnungen und Servicegebühren. Jede Zahlung landet auf dem Erlöskonto, das zu Land und Steuersatz passt; die Mollie-Zahlungs-ID steht im DATEV-Belegfeld 1.

Was du bekommst

Den DATEV-Buchungsstapel als CSV und XLSX, dazu die Gegenprobe zum Verrechnungskonto – ein Paket für deine Kanzlei. Die Kontenzuordnung ist für SKR03 und SKR04 vorbelegt und zeilenweise anpassbar.

SKR03 & SKR04 DATEV-konform Erlöse nach Steuerfall Gegenprobe-Beilage inklusive Nur Lese-Zugriff
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Konto anlegen ist kostenlos – bezahlt wird erst beim Herunterladen des Buchungsstapels, ab 2,90 € pro Konvertierung (alle Preise).

So funktioniert es

In drei Schritten vom Mollie-Konto zum fertigen DATEV-Export.

  1. 01

    Zugang hinterlegen

    Du legst bei Mollie ein Advanced Access Token mit vier Lese-Berechtigungen an und hinterlegst es einmalig in den Einstellungen. Ledgerpilot prüft die Berechtigungen sofort.

  2. 02

    Zeitraum wählen

    Monat, Quartal oder Wirtschaftsjahr — du legst den Zeitraum fest, Ledgerpilot liest die Kontobewegungen deines Mollie-Saldos und ergänzt je Zahlung Beschreibung, Land und Steuersatz aus der Zahlung selbst.

  3. 03

    Herunterladen

    Der DATEV-Buchungsstapel kommt als CSV und als XLSX, zusammen mit der Gegenprobe als Textdatei — als ein Paket für deine Kanzlei.

Was du für die Einrichtung brauchst

Einmalig, danach genügt für jeden Import ein Klick.

  • Die Admin-Rolle in deinem Mollie-Konto. Nur damit zeigt Mollie den Token-Typ an, den Ledgerpilot braucht.
  • Ein Advanced Access Token (Mollie-Dashboard: Entwickler → API-Schlüssel, Token-Typ „Erweitertes Zugriffstoken“) – nicht der gewöhnliche API-Schlüssel. Das Feld Profil bleibt leer, der API-Modus steht auf Live: Ein auf ein Profil beschränktes oder rein auf den Testmodus begrenztes Token bekommt bei Mollie keine Kontobewegungen und Auszahlungen.
  • Vier Lese-Berechtigungen an diesem Token: Zahlungen, Erstattungen, Kontobewegungen und Auszahlungen. Nicht „Alle auswählen“ – Schreibrechte sind nie nötig.
  • Das Token einmal in Ledgerpilot eingefügt. Mollie zeigt es nur ein einziges Mal an; Ledgerpilot prüft die Berechtigungen sofort und nennt fehlende beim Namen.

Das Paket im Detail

DATEV-Buchungsstapel

Zahlungen, Gebühren, Erstattungen, Rückbuchungen, Auszahlungen und Mollie-Servicegebühren im DATEV-Format 700 (v13) — als CSV und als XLSX. Die Mollie-Zahlungs-ID steht im DATEV-Belegfeld 1, die Beschreibung der Zahlung im Buchungstext.

Erlöse nach Steuerfall

Inland, EU-Ausland, Reverse-Charge oder Drittland, Standard- oder ermäßigter Satz: jede Zahlung landet auf dem passenden Erlöskonto. Was Ledgerpilot dabei annehmen musste, steht als Marker in der Beleginfo — deine Kanzlei sieht es, ohne zu suchen.

Gegenprobe als Textdatei

Die Beilage rechnet Mollies eigene Bewegungssumme gegen die erzeugten Buchungen — und weist jeden Posten aus, der bewusst nicht gebucht wurde.

SKR03 oder SKR04

Zwölf Buchungsarten, jede mit eigenem Soll- und Gegenkonto — vorbelegt für beide Kontenrahmen und einzeln an die Vorgaben deiner Kanzlei anpassbar.

Mollie stellt keine Kundenrechnungen aus — ein Rechnungspaket gibt es hier deshalb nicht. Im DATEV-Belegfeld 1 steht die Mollie-Zahlungs-ID, im Buchungstext die Beschreibung, die dein Shop der Zahlung mitgegeben hat.

Erstattungen und Rückbuchungen erben das Erlöskonto ihrer Zahlung; das Refund- bzw. Chargeback-Konto der Kontentabelle greift nur, wenn die Zahlung nicht auffindbar ist. Das Verrechnungskonto ist ein eigener Sammeldebitor — kennt dein DATEV diesen Debitor nicht, legt ihn in der Regel der Steuerberater an oder stellt die Nummer im Kontenrahmen um.

Die Gegenprobe

Ein Buchungsstapel ist nur so viel wert wie das, was er über seine eigenen Lücken sagt.

Saldo-Abgleich

Ledgerpilot rechnet Mollies eigene Netto-Zahl je Vorgang gegen die Bewegung des Verrechnungskontos in den Buchungen, die im Stapel wirklich stehen — nicht gegen die Rohdaten, aus denen sie stammen. Ein vergessener Gebührensatz oder eine verlorene Zeile wird so als Differenz sichtbar.

Nicht gebucht — mit Grund und Betrag

Bewegungen zwischen Mollies eigenen Töpfen (Reserven) verändern deinen Anspruch nicht und werden nicht gebucht, aber einzeln aufgeführt. Fremdwährungs-Vorgänge werden nur gezählt — Ledgerpilot rechnet sie nicht um und erfindet dafür keine Euro-Zahl. Was bleibt, steht als ungeklärter Rest da, statt weggerechnet zu werden.

Klärung statt Automatik

Null Prozent ohne Reverse-Charge-Nachweis, ein Steuersatz eines anderen EU-Landes, Steuer trotz Drittland oder ein unbekannter Vorgangstyp: solche Zeilen gehen auf das Klärungskonto und werden namentlich ausgewiesen — nie still auf ein Automatikkonto, das die Umsatzsteuer falsch rechnen würde.

Vertrauen & Sicherheit

Dein Mollie-Konto bleibt deins — Ledgerpilot liest nur, was es für den Export braucht.

Nur Lese-Berechtigungen

Das Token braucht genau vier Lese-Rechte: Zahlungen, Erstattungen, Kontobewegungen und Auszahlungen. Schreibrechte sind nie nötig — Zahlungen auslösen, erstatten oder Guthaben bewegen kann Ledgerpilot damit nicht.

Token verschlüsselt gespeichert

Das Access Token liegt verschlüsselt und wird nach dem Speichern nie wieder angezeigt. Sämtliche Daten laufen verschlüsselt über HTTPS zwischen deinem Browser, Ledgerpilot und Mollie.

Im Zweifel klären, nicht raten

Passt eine Zahlung zu keinem Steuerfall oder ist ein Vorgangstyp unbekannt, entsteht eine Klärungsbuchung mit Hinweis — keine Erlösbuchung auf gut Glück. Eine benannte Klärung ist besser als eine falsche Umsatzsteuer.

Du behältst die Kontrolle

Berichte bleiben in deinem Konto, bis du sie löschst — dann sind sie endgültig entfernt.

Häufige Fragen

Wie kommen meine Mollie-Umsätze in DATEV?+

Du legst im Mollie-Dashboard einmalig ein Advanced Access Token mit vier Lese-Berechtigungen an und hinterlegst es in Ledgerpilot. Ledgerpilot liest damit die Kontobewegungen deines Mollie-Saldos — Zahlungen, Gebühren, Erstattungen, Rückbuchungen und Auszahlungen — und erzeugt daraus einen DATEV-konformen Buchungsstapel (SKR03 oder SKR04) für den gewählten Zeitraum, den dein Steuerberater direkt importieren kann.

Warum reicht der normale Mollie-API-Schlüssel nicht?+

Der gewöhnliche API-Schlüssel (live_… oder test_…) darf bei Mollie nur Zahlungen lesen. Gebühren und Auszahlungen gibt Mollie ausschließlich über ein Advanced Access Token heraus. Mit dem API-Schlüssel allein entstünde ein Stapel ohne Gebühren und Auszahlungen — das Verrechnungskonto ginge nie auf. Deshalb verlangt Ledgerpilot das Access Token und prüft beim Speichern, ob alle vier Lese-Berechtigungen gesetzt sind.

Kann ich stattdessen eine CSV-Datei hochladen?+

Nein, und das ist Absicht. Mollies Exporte tragen weder die Gebühr je Zahlung noch den Bezug zur Auszahlung — beides liefert nur die Schnittstelle. Ledgerpilot holt die Daten deshalb direkt über die Mollie-API, damit jeder Import dieselben Felder hat.

Wie werden Umsatzsteuer und Land berücksichtigt?+

Jede Zahlung landet auf dem Erlöskonto, das zu Land und Steuersatz passt: das Land aus der Rechnungsadresse der Zahlung, den Steuersatz aus den Positionen, wie dein Shop-System sie an Mollie übergibt. Sechs Erlöszeilen decken Inland (Standard- und ermäßigter Satz), EU-Ausland (Standard- und ermäßigter Satz), EU Reverse-Charge und Drittland ab. Fehlt die Länderangabe, bucht Ledgerpilot als Inland; fehlt der Steuersatz, zum Standardsatz — beides wird im Bericht und in der Gegenprobe ausgewiesen. Was nicht zusammenpasst, geht auf das Klärungskonto, nie still auf ein Automatikkonto.

Gibt es einen Testmodus?+

Nein. Gebühren und Auszahlungen stellt Mollie nur im Live-Modus bereit — Testdaten gibt es dafür nicht. Ledgerpilot ruft deshalb immer die echten Kontobewegungen ab; ein Token, das nur auf den Testmodus beschränkt ist, liefert nichts.

Was passiert mit Zahlungen in Fremdwährung?+

Ledgerpilot bucht in Euro. Kontobewegungen in einer anderen Währung werden nicht gebucht, sondern gesondert und in ihrer Originalwährung ausgewiesen — Ledgerpilot nimmt keine eigene Kursumrechnung vor und rechnet auch keinen Währungsgewinn oder -verlust aus.

Welche Kontenrahmen werden unterstützt?+

SKR04 (empfohlen) und SKR03. Zwölf Buchungsarten sind vorbelegt: sechs Erlöszeilen nach Steuerfall, Gebühr je Zahlung, Erstattung, Rückbuchung, Auszahlung an die Bank, Mollie-Rechnung bzw. Servicegebühr und das Klärungskonto. Jede Zeile lässt sich einzeln auf die Kontenvorgaben deines Steuerberaters umstellen. Wer Waren liefert, stellt die Zeilen für Drittland und Reverse-Charge auf die Konten für Ausfuhr bzw. innergemeinschaftliche Lieferung um — die Vorgaben sind Leistungs-Konten.

Rechnest du auch über Stripe, PayPal oder Adyen ab? Alle drei verarbeitet Ledgerpilot ebenfalls – Stripe zusätzlich mit Ausgangsrechnungen als ZIP, PayPal mit dem Guthaben als echtem Geldkonto, Adyen aus dem Settlement-Report je Abrechnungslauf. Siehe die eigenen Lösungsseiten Stripe → DATEV, PayPal → DATEV und Adyen → DATEV. Jede Quelle wird dabei einzeln konvertiert und einzeln abgerechnet.

Verschlüsselt über HTTPS · nur Lese-Berechtigungen · du löschst Berichte selbst

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